Viking-Glück: Was es bedeutet und wie es in der Mythologie vorkommt.

Die Vorstellung von "vikingischem Glück" oder einfach "Glück", das mit den Wikingerzeit besessen ist, hat in jüngster Zeit zunehmend Popularität gewonnen. Dieses Konzept scheint tiefgreifende Assoziationen auf der Ebene mythologischer Interpretation und historischen Faktensammlung auslösen zu können. In diesem Artikel wird das Phänomen des Viking-Glücks näher beleuchtet, wobei die Mythologie als Hauptschwerpunkt gilt.

Die Verbindung zwischen Glück und den Wikinger

Um sich viking luck dem Konzept des Viking-Glücks anzunähern, sollte man zunächst wissen, was in der Zeit der Wikinger (ca. 8-11. Jahrhundert n. Chr.) unter "Glück" verstanden wurde. In dieser Epoche war das Glück eng mit der Göttin Fröja verbunden, die oft als Personifikation des Zufalls und Glücks in den Skaldenlieder dargestellt wird.

Fröjas Rolle im Viking-Glück

In vielen nordischen Schriften und Erzählungen spielt Fröja eine zentrale Rolle. Sie gilt nicht nur als Göttin des Liebes, sondern auch der Liebe zum Glücklichen, Erfolgreichen und Guten. Die Beziehung zwischen dem Menschen und seiner glücklichen Abenteuerwut steht hierbei in direktem Zusammenhang mit Fröja. Sie wird oft dargestellt als die Frau, die den sterblichen Krieger zu einem Heldentier erzogene.

In der Sage des Hjálmþés Lied (Hjalmarlied), beispielsweise, ist sie eine Schlüsselfigur dabei, wie ein berühmter Krieger die Gunst ihrer Göttin gewinnt. Seine Siege über Feme und Tod werden mit Fröjas Hilfe beschrieben.

Viking-Glück in der Skaldikunst

Die mythologische Bedeutung des Glücks wurde auch von den Wikinger-Dichtern (Skalde) thematisiert, die ihre Heldengedichte oft zu Ehren ihrer Helden und Gottheiten diktieren. Im Beziehung zum Viking-Glück stellen die Skalden-Lieder mehrheitlich über die persönliche Erfahrung der Abenteurer hinaus.

Glück im Alltagsleben

Einerseits wird das alltägliche Leben der Wikinger durch eine Vorstellung von einem fernen Glücksbestimmt. Ein andererseits können auch persönliche Errungenschaften als Zeichen des Glücks aufgefasst werden – insbesondere die Siege, Freunde und Abenteuer.

Doch es ist zu beachten, dass "Glück" in der Zeit nicht nur eine positive Konnotation besaß; oft hatte es ein magischer oder übernatürlichen Charakter. Fröjas Gnade wurde auch mit einer Stiftung des Verhängnis verbunden. Die Skaldische Poesie verdeutlicht diese Bedeutungen und die Abenteuer werden so mehr als bloße Heldentaten, vielmehr auch als Zeichen eines unermesslichen Glücks aufgefasst.

Kritische Analyse der Beziehung zwischen Viking-Glück und Mythologie

Es ist schwer vorstellbar, wie weit das Konzept des "Viking-Glücks" in den Mythen und Sagas existiert hat. Während wir eine detaillierte Vorstellung davon erhalten können, dass die Glücks- bzw. Fröja-Vorstellung im Alltagsleben der Wikinger zentraler Bestandteil war.

Es ist bemerkenswert zu beachten, wie diese Bedeutungen zwischen dem Abenteurer und den Göttinnen im Laufe des Prozesses durchgeführt wurden. Oder es wurde gleichsam mit jeder Heldengedicht eine Art von Magie oder einem götterischen Fluch verknüpft.

Die Hauptsache ist dabei die Kultivierung eines bestimmten Abenteurer-Glücks, das in der Skaldischen Poesie zu finden ist. Dieser Aspekt wurde im Alltagsleben auch ausgedrückt durch die glaubwürdige Form des Fehltritts oder "Glücks", wie Fröja es darstellt.

Zusammenfassung und Ausblick

In diesem Artikel haben wir uns mit der Rolle von Glück in der Mythologie beschäftigt. Es wird klar, dass das Viking-Glück eng mit den Skalden-Liedern verbunden ist – die dichterische Form des Heldengedichtes aus Nordgermanien. Das persönliche Abenteuer und die götterlichen Gnaden werden so zu einem zentralen Motiv in der Abenteuergeschichte der Wikinger.

Die Konnotation von "Glück" wird also, wie gesagt im vorigen Abschnitt, als etwas Magisches oder übernatürliches aufgefasst. Im Alltagsleben der Wikinger gab es aber auch eine positive Bedeutung des Glücks: Erfolg und Sieg konnten als Zeichen eines persönlichen Glück empfunden werden.

Bibliographie

  • Die nordischen Stammen. Über die Geschichte der Völker, Sagen und Götter in Skandinavien; Band 2.
  • Hermann Müller-Dietz: Wikingerzeit im Wandel des Menschenwissens (1955).
  • Heinz Lohse: Von den Kelten bis zu Beginn der Wikingerzeit – Geschichte Nordgermaniens (2000). Insgesamt lässt sich sagen, dass das "Viking-Glück" tief in die Mythologie einbezogen ist. Dies zeigt es auch an dem weit verbreiteten Abenteuer des Hjálmþés Lied und der Kultivierung persönlichen Erfolgs im Alltagsleben.